McDonnell Douglas MD-81 / -82 / -83 / -87 / -88

Die MD-80 stammt der DC-9 ab. Mitte der siebziger Jahre überlegte McDonnell Douglas, eine verlängerte Version der DC-9-50 auf den Markt zu bringen. Schließlich führte es aber dazu, dass eine komplett neue Familie entwickelt wurde, die zuerst den Namen DC-9 Super 80 trug, später aber in McDonnell Douglas MD-80 umbenannt wurde. Erstflug war im Oktober 1979, im September 1980 konnte Erstkunde Swissair die ersten Maschinen in Empfang nehmen.

Die MD-80 ist ihrer Vorgängerin, der DC-9-50, um ca. fünf Meter länger und hat eine größere Spannweite. Sie bietet Platz für 142-173 Passagiere. Angetrieben wird sie mit Pratt&Whitney PW JT8D-Triebwerken. Die MD-80 ist das erste Zivilflugzeug, bei dem ein Headup-Guidance-System verwendet wurde, eine Hilfestellung für den Landeanflug vorallem bei schlechter Sicht. Neben der Basisversion MD-81 wurde die MD-82 mit höherer Leistung ausgeliefert. Die MD-83 hat eine erhöhte Reichweite. 1987 war der Erstflug der MD-88, die serienmäßig ein EFIS-Cockpit und ein neues Kabinenlayout hat.

Um die alten DC-9-30er zu ersetzen, entwickelte MDD die um fünf Meter verkürzte MD-87. Hier wurde erstmals ein konischer Heckabschluss für mehr Stabilität verwendet, der danach in allen MD-80ern zum Einbau kam. Die MD-87 kann maximal 139 Passagiere transportieren und wurde mit schwächeren Triebwerken ausgerüstet. Im Gegensatz zu den größeren Schwestermodellen verkaufte sich die MD-87 relativ schlecht.

Seit 1985 wurde die MD-82 und -83 auch als Lizenzbau in China gefertigt. Die MD-80er Reihe wurde ein weltweiter Erfolg, über 1400 Maschinen dieser Modellreihe wurden gebaut. Da die MD-80 ein großer Konkurrent zur 737 war, wurde die Produktion nach der Übernahme McDonnell Douglas's von Boeing eingestellt.

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