McDonnell Douglas MD-11

Die McDonnell Douglas MD-11 ist der Nachfolger der erfolgreichen DC-10. 1986 wurde das Programm von McDonnell Douglas gestartet. Ursprünglich wollte MDD die DC-10 modifizieren und mit Winglets ausstatten, doch es wurde ein völlig neues Flugzeug draus. Erstflug war Anfang Januar des Jahres 1990, die Erstauslieferung an Finnair fand im darauffolgenden Dezember statt.

Auffälligste Erscheinung der MD-11 sind die Winglets an den Flügelenden. Gegenüber der DC-10 ist die MD-11 um knapp sechs Meter länger. Somit ist die MD-11 fähig, bis zu 405 Passagiere zu transportieren. Des weiteren wurde ein Glascockpit mit sechs Bildschirmen eingebaut, auf eine Fly-by-Wire-Steuerung wurde jedoch verzichtet. Die Triebwerke kommen entweder von Pratt&Whitney oder von General Electric.

Neben der Basisversion gibt es die MD-11ER mit zusätzlichen Tanks und einer Reichweite von 13400km, sowie eine Kombiversion mit einer seitlichen Frachttür und eine Nurfrachterversion, welche äußerst erfolgreich war.

Obwohl sie vor ihren Konkurrenten A340 und Boeing 777 auf den Markt kam, wurde die MD-11 kein Erfolg. Das lag vorallem an ihrer Wirtschaftlichkeit, da die MD-11 durch den zu hohen Treibstoffverbrauch nicht ökonomisch genug ist. Als Boeing 1996 MCDonnell Douglas schluckte, wurde die Produktionslinie der MD-11 eingestellt. Lediglich die erfolgreiche Nurfrachterversion wurde bis 2000 weitergebaut, dann aber zum Ärger der Frachtairlines ebenfalls eingestampft. Insgesamt verließen 178 MD-11 die Hallen in Long Beach.

© LK

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