Embraer ERJ 135 / 140 /145

Kurz nach Bombardiers Programmstart mit dem Canadair CRJ entschloss sich der brasilianische Hersteller Embaer im Jahr 1989 zum Bau eines Regionaljets. Um die Kosten zu senken, sollte das Modell viele Gemeinsamkeiten mit der EMB-120 haben. Erste Versionen sahen eine Triebwerksanordnung über den Flügeln vor, doch mangels aerodynamischer Vorteile entschloss man sich schließlich die Triebwerke am Heck anzubringen.

Der Embraer ERJ hat den selben Rumpfquerschnitt wie die Turbopropmaschine EMB-120. Um 50 Passagiere transportieren zu können verlängerte man den Rumpf um knapp zehn Meter. Der ERJ erhielt des weiteren einen neuen gepfeilten Flügel, um die Aerodynamik zu verbessern. Er wurde ebenfalls mit einem modernen Glascockpit ausgestattet, das fünf Honeywell-Bildschirme enthält.

Die ERJ-Famile besteht aus dem ERJ-135, ERJ-140 und ERJ-145. Je nach Ausführung fasst der ERJ 37 bis 45 Passagiere. Gegenüber dem ERJ-145 ist der ERJ-135 um etwa vier Meter kleiner. Viele Fluggesellschaften die eine große Flotte des ERJ betreiben, betreiben alle drei Modelle, so zum Beispiel auch die größten Kunden American Eagle und Continental Express.

Erstflug des ERJ war im Jahre 1995. Die erste Serienmaschine empfing Continental Express Ende 1997. Schon bald zeichnete sich ab, dass Embraer mit dem ERJ einen ausserordentlich erfolgreichen Regionaljet enwickelt hatte, der die Brasilianer in kürzester Zeit in den Olymp der Flugzeugbauer katapultierte.

© LK

www.embraer.com

   
   

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