McDonnell Douglas DC-10

Mitte der sechziger Jahre forderte American Airlines einen Großraumjet mit 250 Sitzen für Inlandsstrecken in den USA. Nahezu zeitgleich mit der Lockheed L-1011 TriStar begann Douglas mit der Arbeit an ihrer DC-10, die wie auch die TriStar über drei Triebwerke verfügt. Mit dem Bau eines Prototypen begann man im Januar 1969, im August 1970 fand der Erstflug statt. Ein Jahr später stellte American Airlines die erste DC-10 in Dienst.

Die erste Version war die DC-10-10. Sie war vorallem für den inneramerikanischen Verkehr konzipiert. Neben der -10 wurde auch die DC-10-15 für "Hot and High" Bedingungen gebaut. 1972 kam die populärste Version, die DC-10-30, auf den Markt. Diese Version wurde für die Langstrecke ausgelegt und von vielen Airlines als Boeing 707- und DC-8-Ersatz gekauft. Vorallem in Europa fand diese Version großen Anklang. Gleichzeitig zur DC-10-30 kam die DC-10-40 auf den Markt, die mit Pratt&Whitney-Triebwerken ausgerüstet wurde. Beide Versionen bekamen eine höhere Spannweite. Neben den Passagierversionen wurde die DC-10 auch als Nurfrachter gebaut. Größter Kunde war FedEx.

386 DC-10 wurden insgesamt bei McDonnell Douglas in Long Beach gebaut, bevor die Produktion 1989 zugusten des Nachfolgers, der MD-11, eingestellt wurde. Viele Airlines haben die DC-10 in den letzten Jahren ersetzt oder sind dabei, häufig gewähltes Nachfolgermuster ist die Boeing 777. Doch viele Maschinen werden zu Nurfrachtern umgebaut und mit einem neuen Glascockpit ausgestattet. Diese Versionen werden MD-10 genannt.

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