De Havilland Dash 8

Durch ihre Kurzstarteigenschaften und der Familienpolitik von de Havilland hat sich die Dash 8 zu einem erfolgreichen Modell auf Kurzstrecken gemausert. 1980 wurde das Projekt als Nachfolger der Dash 7 in Gang gesetzt, 1983 fand der Erstflug der Dash 8(-100) statt, Ende 1984 schließlich konnte norOntario die erste Dash 8 in Empfang nehmen.

Die Dash 8-100 ist für bis zu 40 Passagiere ausgelegt, angetrieben von Pratt&Whitney PW120 Turboprops. de Havilland wurde von Boeing (später von Bombardier) übernommen, entwicklete die Dash 8-300 für Platz für bis zu 56 Passagiere. Dafür wurde die -100 um dreieinhalb Meter gestreckt. 1992 kam die Dash8-200 mit stärkeren Motoren vom Typ PW123 auf den Markt. Mitte der achtziger Jahre baute man in die Dash 8 ein Lärmreduzierungssystem ein, worauf diese Flugzeuge in Dash8Q (für Quiet) umbenannt wurden.

1995 schließlich wurde die Dash 8-400 präsentiert, gegenüber der -300 um fast sieben Meter verlängert und damit Platz für bis zu 78 Passagiere. Gegenüber den älteren Modellen erhielt sie ein völlig neues Glascockpit. Auch neue Motoren kommen zum Einsatz: PW150. Jungfernflug war der 31. Januar 1998, erste Auslieferungen gab es 2000. Durch den immer größer werden Markt für Regionaljets ist die Dash 8-400 die letzte Neuentwicklung auf dem Turbopropmarkt der letzten Jahre.

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