Bombardier Canadair Regional Jet

Mit dem Canadair Jet gab Bombardier den eigentlichen Startschuss für den Boom im Markt der Regionaljets. Drei Jahre nach der Marktübernahme Canadairs von Bombardier wurde 1989 der Canadair Regional Jet präsentiert. Im Mai 1991 fand der Erstflug des Canadair Jet 100 statt, 1993 erfolgte die Zulassung und damit konnte Launching Customer DLT (heute Lufthansa CityLine) seine ersten CRJ in Dienst stellen.

Der CRJ basiert auf dem Geschäftsreiseflugzeug Challenger CL-601. Dabei wurde der Rumpf um knapp sechs Meter gestreckt. Außerdem wurde das Abfluggewicht erhöht, Tragflächen und Fahrwerk wurden verstärkt, und es kamen stärkere Triebwerke von General Electric (CF34-3A1) zum Einsatz. Ab 1995 wurde die Version -100 durch die -200 abgelöst, die stärkere Triebwerke vom Typ CF34-3B1 hatte. Neben den normalen Versionen gibt es auch die ER und LR mit erhöhtem Abfluggewicht und einer entsprechenden Reichweite von bis zu 3700km.
Der CRJ bietet Platz für 50 Passagiere und wurde als Erster der neuen Regiojet-Generation ein voller Erfolg. So wurde bereits sechs Jahre nach der Zulassung bereits der 500. CRJ geordert.

Durch den Erfolg des CRJ-100/200 und durch den großen Markt für 70-sitzige Jets entschied man sich bei Bombardier 1997, den CRJ-700 zu bauen. Den CRJ streckte man um knapp sechs Meter um 70 Passagiere unterzubringen . Desweiteren streckte man Tragfläche und Leitwerk, und baute CF34-8C1 Triebwerke ein. Um die Sicht nach draußen zu verbessern, hebte man die Kabinenfenster etwas an und senkte den Fußboden etwas ab. Desweiteren baute man zusätzlichen Stauraum für Handgepäck ein. Viele Airlines hätten lieber eine Neuentwicklung gesehen, da der auf dem CL-601 basierende CRJ sehr eng ist, doch mangels vergleichbarer Konkurrenz auf dem Regionalflugzeugmarkt liegen auch für den neuesten CRJ, der im November 2000 seine Zulassung erhielt, mehrere Aufträge vor. Launching Customer ist Brit Air.

Auf der Luftfahrtmesse Farnborough 2000 gab Bombardier den Startschuss für den CRJ-900 bekannt, der gegenüber der Version -700 nochmals um knapp vier Meter verlängert wurde. Erste Aufträge kamen von GECAS und Brit Air.

© LK

www.bombardier.com

   
   

About | Contact

© Lukas Kirchner 2005