Boeing 757

Ende der siebziger Jahre wurde die Boeing 757 (zum selben Zeitpunkt wie auch die 767) als Nachfolger der Boeing 727 entwickelt. Die Boeing 757 hat den selben Rumpfquerschnitt wie ihre Vorgängerin, ist jedoch ein völlig neues Flugzeug und Boeings erstes Flugzeugmodell mit einem Glascockpit , also Verwendung von Bildschirmen im Cockpit. Erstkunde der bis zu 239 Passagiere fassenden Maschine war Eastern Airlines im Januar 1983.

Ihre Plazierung zwischen 737 und 767, ihre Reichweite und die hohe Wirtschaftlichkeit machten die, durch ihren charakteristischen Bug gekennzeichnete Boeing 757-200 zu einem der erfolgreichsten Muster in der Boeing-Familie. Vorallem viele Charterairlines kauften die 757, für die entweder Triebwerke von Pratt&Whitney (PW2000) oder Rolls-Royce (RB.211-535) angeboten werden.

Durch einen Auftrag von Condor wurde im Herbst 1996 der Startschuss für die um 7 Meter gestreckte Boeing 757-300 gegeben. Diese Maschine fasst bis zu 279 Passagiere. Die erste 757-300 konnte Condor im August 1998 in Seattle in Empfang nehmen.

Schleppende Verkaufszahlen sorgten 2004 für das Ende der 757-Produktion. Die letzte jemals gebaute 757 ging nach China. Trotzdem setzt sich die Karriere des Flugzeugs fort. Durch die Installation von Winglets an den Flügelenden gelang es, die Reichweite der 757 zu optimieren sodass niedrig frequentierte Flüge zwischen Europa und Nordamerika ermöglicht werden. Continental setzt die 757 z.B. auf Flügen von New York nach Hamburg oder Oslo ein.

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