Airbus A 330

Der Airbus A330 wurde zusammen mit dem A340 auf dem Pariser Aerosalon 1987 vorgestellt. Als zweimotoriger Airbus für Mittel- und Langstrecken gilt er vorallem als Konkurrent für Boeings erfolgreiche 767 und 777, sowie der MD-11. Auch als Ersatz für ältere DC-10 oder TriStars sollte er für die Fluggesellschaften attraktiv sein. Erstflug des A330 war am 2. November 1992, Erstkunde war Air Inter im Januar 1994.

Der A330 ist wie sein viermotoriges Schwestermodell A340 eine Weiterentwicklung aus dem A300. Der A330 erhielt jedoch ein völlig neues Glascockpit, das dem des A320 stark ähnelt. Der A330 wurde auch mit einer Fly by Wire-Steuerung ausgerüstet. Um die Reichweite zu erhöhen statte Airbus den A330 mit einer sehr langen Tragfläche mit Winglets aus. Für den A330 gab es gleich drei verschiedene Triebwerke zur Auswahl: von General Electric, Rolls-Royce sowie Pratt&Whitney- was zu einem harten Konkurrenzkampf der Triebwerkshersteller führte. Der A330 erhielt im Mai 1994 seine ETOPS-Zulassung und wurde zuerst von Aer Lingus zu Flügen über den Atlantik eingesetzt.

Neben der Standardversion A330-300 mit maximal 440 Sitzplätzen entwickelte Airbus den A330-200 mit Platz für maximal 380 Fluggäste um einen besseren Konkurrent zu Boeings 767 zu haben. Die 1996 erstmals geflogene Version -200 wurde gegenüber der -300 um knapp 5 Meter gekürzt und erhielt ein größeres Seitenleitwerk. Ein zusätzlicher Tank erlaubt eine höhere Reichweite.

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