Airbus A 318

Der Entwicklung des A318 begann durch einen Kooperationsvertrag zwischen Airbus, Alenia und dem chinesischen Unternehmen AVIC im Jahre 1997. Zusammen wollte man einen Regionaljet mit ca. 100 Sitzen entwickeln, der AE31X genannt wurde. 1998 jedoch wurde das Projekt mangels Wirtschaftlichkeit eingestellt. Kurz darauf kündigte Airbus die alleinige Entwicklung des A318 an. Der Ertstflug des A318 fand am 15. Januar 2002 statt, Launching Customer ist Air France. Wie auch die Modellreihen A319 und A321 wird der A318 in Hamburg- Finkenwerder gefertigt.

Beim A318 handelt es sich zum größten Teil um eine gekürzte Version des A319. Cockpit und Innenraum sind weitgehend identisch. Der A318 fasst 100-124 Personen. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurde der A318 mit kleineren, leistungsschwächeren Triebwerken ausgestattet. Zur Auswahl stehen das PW6000 von Pratt & Whitney sowie das CFM56-5.

Die Baugleicheit des A318 mit den anderen Modellen der A320-Familie hat von Vorteil, dass jeder Pilot der für ein A320-Muster qualifiziert ist, den A318 fliegen darf. Ferner ist eine einheitliche Flugzeugfamilie für die Airlines wirtschaftlicher zu betreiben und einfacher zu warten. Auf dieses Konzept setzt Airbus beim A318, da der Flieger anderen, für reine Regionaljetdienste entwickelten, Flugzeugmustern in seiner Wirtschaftlichkeit weit unterlegen ist. Sein hohes Gewicht trägt sicherlich einen großen Anteil am bisher sehr schleppenden Verkauf des Babybusses.

© LK

www.airbus.com

   
   

About | Contact

© Lukas Kirchner 2005